Fluchterfahrungen in Vergangenheit und Gegenwart: Kontinuitäten und Diskontinuitäten

Dieser Kurzfilm zeigt die Highlights der We Refugees Archiv Fachveranstaltung am 15.05.2020 mit wissenschaftlichen und literarischen Beiträgen und Diskussionen von Tony Kushner, Widad Nabi, Annett Gröschner, Jutta Rosenkranz, Mascha Kaléko und Melina Borčak.

Programm

Einführung

Dr. Anne von Oswald, Projektleiterin von We Refugees – Digitales Archiv zu Flucht in Vergangenheit und Gegenwart

Vortrag: Journeys from the Abyss: Refugees then and now

Prof. Dr. Tony Kushner, Parkes Institute for the Study of Jewish/non-Jewish Relations and History Department, University of Southampton

Literarische Lesung

Widad Nabi, Kurdisch-Syrische Dichterin und Schriftstellerin

auf Deutsch gelesen von Annett Gröschner, Schriftstellerin und Journalistin

Jutta Rosenkranz, Schriftstellerin und Biografin von

Mascha Kaléko, geflüchtete Schriftstellerin (1907-1975)

Moderation

Melina Borčak, Journalistin, Moderatorin und Filmemacherin

Die Veranstaltung „Flucht in Vergangenheit und Gegenwart. Kontinuitäten und Diskontinuitäten“ fand am 15. Mai 2020 statt und wurde aufgrund der Corona-Pandemie live aus dem Blauen Saal der Evangelische Kirche Deutschlands in Berlin übertragen.

Inhaltlich schloss die Veranstaltung an das Programm von We Refugees Archiv an und ging der Frage der Vergleichbarkeit von Fluchterfahrungen in Vergangenheit und Gegenwart nach. Sie begann mit dem Vortrag “Journeys from the Abyss: Refugees then and now” von Tony Kushner in englischer Sprache, dessen Transkript hier auf Deutsch und Englisch gelesen werden kann. Es folgte eine literarische Lesung über Flucht- und Exilerfahrungen mit der kurdisch-syrischen Lyrikerin Widad Nabi und Jutta Rosenkranz, die Leben und Werk von Mascha Kaléko vorträgt. Werke beider Schriftstellerinnen sind Teil des We Refugees Archivs. Im Anschluss an Vortrag und Lesung fand eine Diskussion statt. Moderiert wurde die Veranstaltung von Melina Borčak.

Wir danken den Teilnehmenden für ihre anregenden Beiträge und der Evangelischen Akademie zu Berlin für die Unterstützung.

Die Veranstaltung ist in voller Länge hier zu sehen.

Kamera und Produktion: Francesca Bertin

 

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