New York has given me that Refuge
In diesem Film erzählt die geflüchtete südasiatische LGBTQ+-Aktivistin Barbara Khan über ihre Migration aus Pakistan und ihr Leben in New York als Transfrau.
In diesem Film erzählt die geflüchtete südasiatische LGBTQ+-Aktivistin Barbara Khan über ihre Migration aus Pakistan und ihr Leben in New York als Transfrau.
Dieser Film beschreibt das Ankommen von Hannah Arendt - einer jüdischen, deutsch-amerikanischen politischen Theoretikerin und Publizistin - in New York und ihre Reflektionen über Flucht und Unterstützung beim Neuanfang.
Menschenrechtsanwältin Esin B. spricht über die Lebensbedingungen von Geflüchteten in Istanbul und das neu geschaffene Einwanderungs- und Asylgesetz in der Türkei, welches zwar mit internationalen Menschenrechten vereinbar ist, jedoch rechtliche Probleme bringt.
Der Jurist und Hochschullehrer Ernst Eduard Hirsch (1902–1985) musste wie Tausende nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten Deutschland verlassen. Sein neues Leben begann in Istanbul, wo er seine akademische Tätigkeit vorantreiben konnte und sich später wie ein türkischer Beamter fühlte.
Dina ist eine junge Künstlerin aus Aleppo und arbeitet als Grafikdesignerin in Istanbul. Nachdem der Krieg in Syrien angefangen hatte, hat sie sich für ein neues Leben in der Türkei entschieden, gemeinsam mit ihrem Bruder und ihrer Mutter. Obwohl sie ihr neues Leben in der Türkei von Null aus anfangen musste, hat sie ihr Studium dort als eine der Besten des Jahrgangs abgeschlossen.
Im Dokumentarfilm „Zuflucht am Bosporus“ erzählen Adelheid Scholz und Cornelius Bischof aus aktueller Perspektive über ihre Erfahrungen in den 1930er Jahren in Istanbul - mit der Familie, im Internierungslager und im NS-Jugendcamp. Für das We Refugees Archiv wurden einige Ausschnitte aus dem Dokumentarfilm ausgewählt, die die Auseinandersetzung der ehemaligen Geflüchtetenkinder mit den eigenen Erinnerungen zeigen.
„Asyl ist nur ein marginaler Bestandteil meines Lebens. Ich lebe nicht dafür, es zu erhalten.“ Die Musikerin Bahila H. kommt aus Syrien und lebt heute in Berlin. Sie studiert Architektur an der brandenburgischen technischen Universität Cottbus-Senftenberg, macht weiterhin Musik und erhofft sich in Berlin ein Leben abseits von Traditionen und Meinungsunterdrückung.
Alaa M. und ihr Mann kamen im Jahr 2015 nach Deutschland. Sie haben in Berlin ein neues Leben aufgebaut, ihre Zwillinge wurden im Exil geboren. Alaa ist eine selbstbewusste Frau in Berlin, die mit vielen Vorurteilen zu kämpfen hat. Dass Menschen sie nach ihrem Äusseren beurteilen, akzeptiert sie nicht.
Der ungarische Kommunist, Schriftsteller, Journalist und antifaschistische Aktivist Paul-Adolphe Löffler (1901-1979) beschreibt Paris in seinem Tagebuch als schillernden Sehnsuchtsort, der ihn allerdings regelmäßig enttäuscht. Als Geflüchteter mit gefälschtem Pass kommt er mit dem Zug am Gare de l'Est an, wo die Stadt ihn unmittelbar seiner Illusionen beraubt: Paris scheint ihm weniger schön und sonnig als erwartet, doch die Hoffnung auf eine bessere Zukunft bleibt.
Mit dieser filmischen Meditation über Hannah Arendts Parisjahre zollt We Refugees Archiv seiner Namensgeberin Tribut. Arendts Essay "We Refugees" entsprang ihren Erfahrungen als Geflüchtete in Paris.