We Refugees Archive

  • Istanbul heute Zufluchtsmetropole zwischen Normalität und Prekarität 32
  • Istanbul ab 1933 Rettungszentrum unter Vorbehalt 55
  • Paris in der Zwischenkriegszeit Capitale de Refuge 76
  • New York City der 1930er und 1940er Jahre “If you can make it here…” 88
  • New York heute Immer noch eine Stadt der Verheißung? 37
  • Berlin seit dem 2. Weltkrieg Exil, Transit, Notunterkunft 98
  • Palermo heute Stadt der Aufnahme? 47
  • Vilnius 1939/40 Ein Garten Eden in Zeiten des Krieges? 59
  • Die Entscheidung zur Flucht und Fluchterfahrungen 147
  • Neuanfang und Zukunftsvisionen 275
  • Unterstützung 175
  • Identitätsfragen: Brüche und Kontinuitäten 215
  • Erfahrungen von Diskriminierung und Ausgrenzung 132
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New York has given me that Refuge

In diesem Film erzählt die geflüchtete südasiatische LGBTQ+-Aktivistin Barbara Khan über ihre Migration aus Pakistan und ihr Leben in New York als Transfrau.

The Arrival of Hannah Arendt

Dieser Film beschreibt das Ankommen von Hannah Arendt - einer jüdischen, deutsch-amerikanischen politischen Theoretikerin und Publizistin - in New York und ihre Reflektionen über Flucht und Unterstützung beim Neuanfang.

Die rechtliche Situation von Geflüchteten in Istanbul: Interview mit der Rechtsanwältin Esin B.

Menschenrechtsanwältin Esin B. spricht über die Lebensbedingungen von Geflüchteten in Istanbul und das neu geschaffene Einwanderungs- und Asylgesetz in der Türkei, welches zwar mit internationalen Menschenrechten vereinbar ist, jedoch rechtliche Probleme bringt.

Hirschs Istanbul

Der Jurist und Hochschullehrer Ernst Eduard Hirsch (1902–1985) musste wie Tausende nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten Deutschland verlassen. Sein neues Leben begann in Istanbul, wo er seine akademische Tätigkeit vorantreiben konnte und sich später wie ein türkischer Beamter fühlte.

Darf ich um Ihre Aufmerksamkeit bitten?

Dina ist eine junge Künstlerin aus Aleppo und arbeitet als Grafikdesignerin in Istanbul. Nachdem der Krieg in Syrien angefangen hatte, hat sie sich für ein neues Leben in der Türkei entschieden, gemeinsam mit ihrem Bruder und ihrer Mutter. Obwohl sie ihr neues Leben in der Türkei von Null aus anfangen musste, hat sie ihr Studium dort als eine der Besten des Jahrgangs abgeschlossen.

Zuflucht am Bosporus

Im Dokumentarfilm „Zuflucht am Bosporus“ erzählen Adelheid Scholz und Cornelius Bischof aus aktueller Perspektive über ihre Erfahrungen in den 1930er Jahren in Istanbul - mit der Familie, im Internierungslager und im NS-Jugendcamp. Für das We Refugees Archiv wurden einige Ausschnitte aus dem Dokumentarfilm ausgewählt, die die Auseinandersetzung der ehemaligen Geflüchtetenkinder mit den eigenen Erinnerungen zeigen.

Fantasie von Zuhause

„Asyl ist nur ein marginaler Bestandteil meines Lebens. Ich lebe nicht dafür, es zu erhalten.“ Die Musikerin Bahila H. kommt aus Syrien und lebt heute in Berlin. Sie studiert Architektur an der brandenburgischen technischen Universität Cottbus-Senftenberg, macht weiterhin Musik und erhofft sich in Berlin ein Leben abseits von Traditionen und Meinungsunterdrückung.  

Blau Rot Gold

Alaa M. und ihr Mann kamen im Jahr 2015 nach Deutschland. Sie haben in Berlin ein neues Leben aufgebaut, ihre Zwillinge wurden im Exil geboren. Alaa ist eine selbstbewusste Frau in Berlin, die mit vielen Vorurteilen zu kämpfen hat. Dass Menschen sie nach ihrem Äusseren beurteilen, akzeptiert sie nicht.

Opaque Spectacle – Das Paristagebuch des Paul-Adolphe Löffler

Der ungarische Kommunist, Schriftsteller, Journalist und antifaschistische Aktivist Paul-Adolphe Löffler (1901-1979) beschreibt Paris in seinem Tagebuch als schillernden Sehnsuchtsort, der ihn allerdings regelmäßig enttäuscht. Als Geflüchteter mit gefälschtem Pass kommt er mit dem Zug am Gare de l'Est an, wo die Stadt ihn unmittelbar seiner Illusionen beraubt: Paris scheint ihm weniger schön und sonnig als erwartet, doch die Hoffnung auf eine bessere Zukunft bleibt.

We don’t like to be called „refugees“: Hannah Arendt in Paris

Mit dieser filmischen Meditation über Hannah Arendts Parisjahre zollt We Refugees Archiv seiner Namensgeberin Tribut. Arendts Essay "We Refugees" entsprang ihren Erfahrungen als Geflüchtete in Paris.

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