Palermo – Stadt der Aufnahme?

Die Hauptstadt der italienischen Region Sizilien hat sich offiziell mit der sogenannten Charta di Palermo im Jahr 2015 zur „Stadt der Aufnahme“ deklariert. Obwohl eine derartige Deklaration durchaus nicht mit der Erreichung dieses Ziels gleichzusetzen ist und als Vision verstanden werden muss, steht Palermo symbolisch für eine Vielzahl europäischer Städte und Kommunen, die in den heutigen Krisenzeiten der europäischen Migrations- und Asylpolitik emanzipatorische Bemühungen anstellen und neue Wege im Umgang und Zusammenleben mit Geflüchteten gehen. Diese neuen Wege stehen oft im Widerspruch mit den national(istisch)en Vorgaben, Agenden und Gesetzgebungen. Was bedeutet dies konkret für geflüchtete Menschen? Inwieweit können Städte diesen Menschen überhaupt einen Neuanfang ermöglichen, wenn sie formal nicht die Rechte dazu haben?

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