New York City der 1930er und 1940er Jahre – “If you can make it here…”

Entgegen dem Mythos New Yorks als willkommenheißender Melting Pot zeigt die Geschichte der Migration in den 1930er und 1940er Jahren in die Vereinigten Staaten generell und nach New York im Speziellen, dass die Stadt gerade in dieser dunklen Zeit, in der Millionen vor dem deutschen Faschismus und nationalsozialistischen Verfolgungen Zuflucht suchten, für nur vergleichsweise wenige die Türen öffnete. Diese Zeit lässt Sinatras Zeilen “If you can make it here” in einem vollkommen anderen Licht erscheinen: es ging nicht darum, es im kapitalistischen Wettrennen an die Spitze zu schaffen – das kam später. Vielmehr ging es darum, es erst einmal hierher zu schaffen.

Doch trotz der vergleichsweise geringen Anzahl von Neu-New Yorker:innen während der 1930er/40er Jahre prägten die, die es in dieser Zeit hierher schafften, die Stadt bis heute entscheidend. New York wiederum hinterließ ihre Spuren in den Leben der Neuankommenden.

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„Das Ziel und die Arbeit dieser ermutigender Weise gedeihenden amerikanischen Organisation ist es, die Freiheit und den Fortbestand einer Parteimässig nicht gebundenen deutschen künstlerischen und wissenschaftlichen Kultur für diese Gegenwart und für die Zukunft zu sichern.“
„Mein Verantwortungsgefühl verbietet mir trotzdem, mich bei Ihnen für die emergency-Liste anzumelden – es geht mir insofern doch besser als leider vielen andern, da ich immer noch ehrliche Hoffnung in mir trage.“

Kapitel 2