Vilnius – Ein Garten Eden in Zeiten des Krieges?

Nach dem deutschen Angriff auf Polen am 1. September 1939 wurde Vilnius über Nacht zu einem der einzigen erreichbaren Refugien in Osteuropa, das 1939/40 circa 30 000 polnischen Geflüchteten temporären Schutz bot. Die bestehende jüdische Infrastruktur der Stadt gewährte den jüdischen Geflüchteten eine beispiellose Starthilfe für migrantisches Leben im Schatten des einsetzenden Holocaust in Polen. So riefen sie ein einzigartiges Projekt ins Leben, das Ausdruck migrantischer Selbstbehauptung und des aktiven jüdischen Widerstands gegen den nationalsozialistischen Terror ist.

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