Selbsthilfe polnisch-jüdischer Geflüchteter in Vilnius

Bilderreihe des Jewish Joint Distribution Committee

Geflüchtete kommen mit ihrem Gepäck in Litauen an, 1940. © Jewish Joint Distribution Committee Archives, NY_06674_da1, ID 17590

Anzeigen an der Tür informieren Geflüchtete über Angebote des Refugee Relief Committee und Angebote und Gesuche anderer Geflüchteter, 1940 © Jewish Joint Distribution Committee Archives, NY_00231_da1

Geflüchteter liest jiddische Zeitung „Vilnaer Leben“ im Lesezimmer der TOZ, 1940 © Jewish Joint Distribution Committee Archives, NY_00313_da1

Geflüchtete erholen sich beim Lesen und Spielen im Gemeinschaftssaal des Refugee Relief Committee, 1940 © Jewish Joint Distribution Committee Archives, NY_00303_da1, ID 11339

Der deutsch-sowjetische Nichtangriffspakt vom 23. August 1939 führte zur sowjetischen Dominanz über die baltische Region. Litauen war eines der Länder, das nach Kriegsbeginn jüdische Geflüchtete aus Polen und anderen Ländern aufnahm. Insbesondere Vilnius wurde zur Zufluchtsstadt, in der sich schnell ein Selbsthilfenetzwerk entwickelte. Das Jewish Joint Distribution Committee unterstütze Geflüchtete mittels lokaler Organisationen. Die im Archiv des JOINT aufbewahrten Fotos zeugen davon, wie vielfältig dieses Unterstützungsnetzwerk aktiv war: Während an einer zum schwarzen Brett umfunktionierten Tür Gesuche und Angebote nach Klempnerdiensten und Versorgungsmarken u. a. angebracht wurden, konnten Geflüchtete die Gemeinschaftsräume des TOZ und des Refugee Relief Committee zum Lesen und geselligen Beisammensein nutzen.

Jewish Joint Distribution Committee Archives

Bild 1, Gepäck: NY_06674_da1, ID 17590

Bild 2, Schwarzes Brett: NY_00231_da1

Bild 3, Zeitung: NY_00313_da1

Bild 4, Gemeinschaftsraum: NY_00303_da1, ID 11339

 

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